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Dänemark ist meine Zukunft. Wer weiß wie lange? Doch Deutschland ist noch meine Gegenwart und die muss ich nutzen!
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Was schwebt mir vor, wenn ich jetzt an meine nächsten Wochen denke? Naja, in erster Linie will ich eine tolle Zeit mit meinen Freunden noch haben, bevor ich abhaue. Das zweifle ich auch nicht an, denn wir haben schon ziemlich viele coole Sachen geplant, die wir machen wollen.

Die nächsten paar Wochen stehen natürlich noch voll unter dem Zeichen der Frauenfußball-WM. Als hätten wir gewusst, dass unsere Damen die Gruppenphase als Spitzenmannschaft abschließen würden, haben wir es doch tatsächlich geschafft vor Monaten schon Karten für das Viertelfinale gegen Japan zu ergattern, dass ja in Wolfsburg und somit zum Glück nicht allzu weit von der Heimat entfernt stattfindet. Die restlichen Spiele, die wir natürlich auch gewinnen werden, werden gebührend gefeiert. Ich finde, es ist die Zeit gekommen, wo man auch als Mann Frauenfußball gucken und feiern kann.

Eine weitere Sache, die noch geplant ist für meine letzten Wochen in Ostfriesland ist eine gute alte Wattwanderung nach Langeoog. Schön mit dem Rad nach Neuharlingersiel und dann gehts los. Da freue ich mich schon richtig drauf. Das habe ich schon seit der Unterstufe nicht mehr gemacht.

Mein Freundeskreis muss ich mir wirklich loben. Obwohl nahezu alle selbst in der Heimat bleiben oder höchstens bis Bremen oder Hannover wegziehen, geben die mir total die Unterstützung. Eigentlich sollte es eine Überraschung bleiben, aber dadurch, dass ich bei meinem einen Freund eine E-Mail von diesem Anbieter geöffnet auf seinem PC gesehen habe, weiß ich, dass sie mich auf meinem Weg begleiten. Die haben ein Ferienhaus knapp hinter der Dänischen Grenze gebucht, wo wir wohl meine letzte Woche vor Kopenhagen verbringen. Vielleicht werden sie mir sogar beim Umzug helfen, wer weiß.

Das sind einfach echt die besten. Ich glaube, ich werde die mal zum J-Dag in den Norden einladen, wenn Tuborg sein Weihnachtsbier im November freigibt. Damit ist in Dänemark die Weihnachtssaison eingeleitet und vor allem Kopenhagen soll Kopf stehen. Leider findet man kaum Info auf Deutsch dazu, aber hier kann man sich ein wenig schlauer lesen. Ich bin schon in den Genuß gekommen dieses "Julebryg" zu trinken und es ist echt klasse. Ich glaube, das werde ich machen. Schlafen können sie alle bei mir und dann machen wir die dänische Nacht zum Tag.
Die Zeit verstreicht, wie im Flug. In zwei Monaten ist es soweit und für mich beginnt das Studium in Kopenhagen an der Business School. Für mich ist das unheimlich spannend, denn ich kenne Dänemark fast, wie meine Westentasche, aber eben nur aus Urlauben.

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